Und jetzt das: Passt nicht. Während sie bei der Anprobe noch gut saß, wie gewohnt, noch etwas steif; jetzt ist Essig. Ein Mal gewaschen, und sie schlottert an mir herum. Ärgerlich. Völlig andere Qualität, andere Maße. Bin ich der Anpassung der Kleidergrößen zum Opfer gefallen? Mag ja sein....
Ärgerlich aber auch, dass ich den Ärger kaum loswerden kann. Gekauft in Karlsruhe, keine Ahnung, wann ich das nächste Mal wieder dort bin. Und der Verkäufer ist ja nur bedingt für die Qualität zuständig.
Onlinig, wie ich bin, mal gesucht. Fehlanzeige.
Was ich finde: Wrangler in Europa...., und natürlich in den USA.... (öhm.... gleiche Seite?) Mehr nicht. Und mal vorausgesetzt, dass ich kein Englisch spreche,:So kann ich nämlich nicht zu meiner sonst so geliebten Marke sprechen. Try it on facebook. Aber auch hier: Keine Chance. Zumindest nicht in deutscher Sprache.
Die Marke spricht nicht mit mir. Weil nicht da. Schade. Andere kaufen. Schade.
cdv!
Die letzten Herbstmotive vor dem Winter?
Blühen kann man es nicht mehr nennen. Oder, doch, irgendwie... Immerhin guckt noch etwas Grünes aus der Scholle.Orrrrr, der Daniel Rehn und die Christine Heller haben da was angestossen. Kann man ja ignorieren, oder: Mitmachen! "How I met my twitter?" fragen sie. Und das wird dann wohl eine Blogparade.
Was twitter für mich ist? Vieles: Vom digitalen "Großraumbüro" bis hin zur schnellen Verständigung per Direct Message, kurz und prägnant, viel besser als E-Mails. Wenn man twitter verstanden hat.
Was ich für mich wohl hoffe, denn ich bin jetzt seit dem 9. Januar 2008 dabei. Anfangs etwas verstört, dann zunehmend gespannt, zwischenzeitlich gelangweilt, dann wieder vermehrt dabei. Und mag es nicht mehr missen.
Von den morgendlichen Diskussionen der bahnreisenden PR-Worker bis hin zu den witzigen Bonmots, den aktuell schreienden Nachrichten, den Hilfe-Ersuchen, den wichtigen Verweisen auf Quellen bis hin zu..... Rickrollin'. Ok, hat neulich noch ein Mal funktioniert. Sonst erkenn' ich sie vorher schon.
Viele, viele, viele Menschen kenne ich seit dieser Zeit mittlerweile persönlich; und mag sie nicht mehr missen. Man kann sich verabreden, weiß, was der andere gerade so treibt, oder kann auch mal nachhaken, wenn da seit geraumer Zeit kein tweet mehr kommt. Und manchmal, oft sogar, verpasst man eine ganze Menge. Aber das ist auch normal, denn das ist twitter.
Besonders spannend ist es, immer wieder neue interessante Menschen kennen zu lernen. The best ever ist dann am Ende, dass über twitter und Co. ein wunderschönes Projekt entstanden ist, das unglaublich viel Vergnügen bereitet.
Also: How do you met your twitter?
cdv!
Seit gestern gibt es die spannenden Unterwegs-Geschichten, die ihr so gebannt und gespannt von mir erwartet, in kompletter und völlig neuer Duo-Form zusammen mit der Frau auf einer neuen Seite: Ach, guck mal!
Ihr könnt da mal alles durchlesen, komplett durchliken, gegebenenfalls noch Korrekturen anmerken, Anfragen stellen und schon mal das Sponsoring überlegen ;-)
cdv!
Wer einen Wohnwagen aus dem Baujahr 1969 sein eigen nennt, spitzt schon mal die Ohren, wenn er von der Eröffnung eines Museums liest, das mal alte Wohnwagen und Wohnmobile zeigt. Und das mal gar nicht so weit, in Bad Waldsee, von hier aus eine gute Stunde. Und wer sich dann aktuell noch mit großartigen Reiseplänen und -Projekten beschäftigt, der ist auch schnell dort. Gerade mal eine Woche eröffnet: Das Erwin-Hymer-Museum - Die ganze Welt des mobilen Reisens. Die Dauerausstellung auf 6.000 Quadratmetern zeigt mehr als 80 historische Wohnwagen und Reisemobile.
"Die teils „exotischen“ Exponate sind in eine spannende und wandelbare Erlebniswelt eingebunden, sodass der Museumsbesuch einer Reise zu den Sehnsuchtsorten der mobilen Welt gleicht. Die Besucher lernen den kulturhistorischen Hintergrund des mobilen Reisens kennen, tauchen ein in die Geschichte der Pioniere, erfahren Spannendes aus Technik, Entwicklung, Produktion und Design und erleben die Sehnsüchte ihrer Zeit." (Pressemitteilung)
Und wer in der "schwäbischen Pampa" (O-Ton der Begleitung) nicht fehlt und sein Ziel gefunden hat, wird allein schon vom Gebäude in Bad Waldsee beeeindruckt sein. Sieht gut aus. Großzügiger Eingangsbereich, freundliche Mitarbeiter, die Geschichte der Reisemobile kann beginnen. Spannend zu sehen, wie sich die ersten Wohnwagen mit damals noch bescheidenen Mitteln behalfen, um das mobile Reisen zu ermöglichen. Eins wird dabei schnell deutlich: Es mussten Tüftler sein, die sich und anderen den Traum ermöglichen wollten, mit dem Automobil und einer eigenen Schlafstatt die nähere oder weitere Welt zu erkunden.
Deutlich wird auch, dass das Unternehmen Hymer sich dort mal nicht über alle Maßen selbst lobpreist. Andere Hersteller werden genauso berücksichtigt, einige ausländische Marken natürlich auch; es gibt, sehr löblich, sogar eine eigene Abteilung, die die technische Entwicklung der Reisemobile in der damaligen DDR zeigt. Gemeinsam mit den ebenso sehenswerten Zugfahrzeugen ein "Ach..." und "Guck mal...."-Spaziergang durch die Technik-Geschichte, der dann irgendwann auch die eigenen Erinnerungen trifft (hängt vom eigenen Alter ab).
Wer mag, kann sich an bestimmten Points fotografieren lassen, um am Ende eine Postkarte mit vier ganz nett verrückten Motiven in Empfang nehmen zu können. Geschenkt, das mögen wir nicht. Und irgendwann, weil wir fotografierender Weise unterwegs sind, sind wir genervt. Ok, bei spätherbstlichem Sonnenuntergangswetter kann es einem kein Leuchtmeister Recht machen, wenn Scheinwerfer von oben und die letzten Sonnenstrahlen ein wahrlich diffuses Licht entstehen lassen.
Was viel mehr nervt, sind die "Leuchtkugeln", die wohl die sonst renommierten Ausstellungs-Inszenierer (Milla und Partner, unter anderen Welt von Steiff) in die Reisemobile gesteckt haben, um die Dunkelheit dort zu vertreiben. Grundsätzlich kein einfaches Unterfangen, zugegeben, aber hier wurde irgendwie nicht zu Ende gedacht. Moderne Leuchtsysteme, dessen bin ich mir sicher, können hier mehr und besseres Licht in die wunderschönen detailgetreuen Reisemobile schaffen. Schon mal was von kleinen LEDs gehört?
Leise Kritik auch an der "Interaktivität" der Ausstellung, die einen zwar gucken und mal "fühlen" lässt (irgendwie so 90er.....), aber nicht wirklich begeistert oder fesselt. Und am Ende...... kein Ende in der Gegenwart. Wo noch die Modelle der 80er Jahre des letzten Jahrtausends (Ford, VW-Bus) wieder einmal eigene Erinnerungen wecken, wartet man am Ende der Besichtigungs-Tour gespannt auf das allerneues Modell (von mir aus auch aus dem Haus Hymer). Da steht aber nichts. Schade, wie ich meine, denn damit wäre einmal mehr noch deutlicher geworden, wie sich die Technik der Reisemobile allein in den letzten Jahren entwickelt hat.
Ein Hinweis auch an den Museums-Shop, der den Namen so nicht wirklich verdient, wenn auch hier erneut die interessierten freundlichen Mitarbeiter einiges wieder rausreißen. Postkarten und einige T-Shirts sind nett, aber mir nicht genug. Reiseführer, Bücher?..... Hallo? Wie wäre es denn mal mit Navigations-CDs, mit von mir aus auch kleinem Schnick-Schnack, gern elektronischer Art, der durchaus mitnehmenswert wäre? Meine Meinung: Da geht noch mehr.
Die Kritik sollen hier nur als Hinweise gelten, denn nach der Eröffnung muss sich die geplante Konzeption nun ohnehin erst in der Praxis erweisen. Was schon mal praxistauglich und weiterempfehlenswert ist: Die Torte im Restaurant!
Und wer am Ende noch Internet-Junkie oder gar Web 2.0ig ist: Nun, es gibt eine facebook-Seite des Unternehmens, das Museum hat wohl noch keine. Die Frage nach der Pressemappe am späteren Samstagnachmittag war ergebnislos, das ist aber mal gar kein Beinbruch; wir waren ja alles andere als angemeldet (und nicht mit einem Presse-Ausweis bewaffnet) Grundsätzlich aber kann man sich im Museum noch mal Gedanken darüber machen, wie man künftig mit den reiselustigen Internetlern umgehen will.
Fazit: Sehr sehenswert! Lohnt einen Besuch mit der ganzen Familie und taugt für mehr als einen Vor- oder Nachmittag, wenn man gegebenenfalls die Ausstellung der aktuellen Modelle noch mit einplant.
Die Frau war auch mit von der Partie. Hier gibt's noch mehr Bilder vom Museumsbesuch. Und dann gibt es noch ein flickr-Album.
Den Weg in Lauingen kenne ich nur als "Sieben-Quellen-Weg". Und: Eigentlich zu jeder Jahreszeit empfehlenswert. Besonders jetzt im Herbst; und gerade in diesem Jahr, wo diese Farben irgendwie besoffen machen. Mindestens mich.
Und zuweilen nicht mehr weiß, wo ich das Objektiv zuerst hinschubsen soll. Es gibt unglaublich viel zu sehen. Und: Nächste Woche sieht es dann schon wieder ganz anders aus. Nach etwas mehr als einer Stunde ordentlich freudetrunken hinaus gestolpert. Bestimmt nicht zum letzten Mal.
Dafür notwendig: Ein wenig Mut, Aufmerksamkeit, Gelassenheit und Achtsamkeit, dem anderen nicht davon zu stürmen.
Losgehen.
cdv!